UECL-Finale diesen Mittwoch
Im Finale der UEFA Europa Conference League treten Fiorentina und West Ham gegeneinander an, zwei Teams, die in ihrer Geschichte jeweils nur einen europäischen Pokal gewonnen haben.
Die Fiorentina, die den Pokal in italienischer Hand behalten will, trifft auf West Ham, die zum ersten Mal seit 1975/76 ein europäisches Finale bestreiten. Beide Teams haben die Chance auf einen wichtigen Sieg in ihrer jüngeren Geschichte, was diese Begegnung taktisch spannend macht.
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Teamform
Fiorentina erreicht nach einem hart umkämpften Weg das Finale und besiegte im Halbfinale die Schweizer Mannschaft Basel mit einem Gesamtergebnis von 4:3.
Besonders dramatisch war ihr jüngster Auftritt im St. Jakob-Park, als sie dank zweier entscheidender Tore von Nicolás González in der Verlängerung einen 3:1-Sieg errangen.
Insgesamt hat Fiorentina in allen Wettbewerben vier der letzten sechs Spiele gewonnen, eins unentschieden gespielt und eins verloren und zeigt damit eine solide Form in letzter Zeit.
West Ham hingegen sicherte sich den Einzug ins Finale durch einen 3:1-Gesamtsieg gegen AZ Alkmaar. Ihre Saison verlief beeindruckend: Sie blieben in allen 14 Spielen der Europa Conference League ungeschlagen (13 Siege, 1 Unentschieden) und trafen in jedem Spiel (insgesamt 33 Tore).
Ihre Siegesserie in Europa ist die längste einer englischen Mannschaft seit Chelseas 16-Spiele-Serie in der Saison 2018–2019.
Allerdings war die Form von West Ham in der heimischen Liga weniger konstant: Bei den letzten sieben Spielen gab es vier Siege und drei Niederlagen.
Team Nachrichten
Fiorentinas Trainer Vincenzo Italiano ließ in den letzten Spielen seinen Kader rotieren, um wichtige Spieler für das Finale fit zu halten. Da ihm der Großteil des Kaders zur Verfügung steht, wird er seine stärkste Startelf aufstellen und eine Strategie entwickeln, um West Ham auszutricksen.
Verletzter Gianluca Scamacca von West Ham muss aufgrund einer Knieoperation ausfallen. Daher wird Michail Antonio die Offensive der Londoner anführen.
Möglicher taktischer Ansatz
Angesichts der Bedeutung des Finales und der mangelnden Erfahrung der beiden Teams bei europäischen Meisterschaften werden beide Trainer vorsichtig sein und ihre stärksten Aufstellungen einsetzen.
Florenz: Terracciano, Dodô, Quarta, Milenković, Biraghi; Mandragora, Amrabat; González, Bonaventura, Ikoné; Cabral
West Ham: Aréola, Kehrer, Zouma, Aguerd, Cresswell; Souček, Reis, Paquetá; Bowen, Antonio, Benrahma





