Bundesliga-Spieltag 34: Einblicke in den letzten Spieltag
Die Bundesliga-Saison 2025/26 endet am Samstag mit der bereits entschiedenen Meisterschaft, aber fast alles andere ist noch völlig offen.
Drei Vereine liegen punktgleich am Tabellenende, ein Champions-League-Platz ist noch nicht vergeben, und alle neun Spiele beginnen zur selben Zeit.
Der Abstiegskampf: Ein Dreikampf
Drei Vereine, identische Bilanz, identische Punktzahl. So etwas gab es in der Bundesliga-Geschichte noch nie. Wolfsburg belegt nur aufgrund des besseren Torverhältnisses den 16. Platz, mit lediglich drei Toren Vorsprung vor Heidenheim und St. Pauli, die ihrerseits nur durch die Anzahl der erzielten Tore getrennt sind. Eine schwache Halbzeit, und die gesamte Rangliste ist durcheinandergeraten.
Der Tabellensechzehnte bestreitet ein Relegationsspiel mit Hin- und Rückspiel gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt ab.
Heidenheim reist als formstärkstes Team der drei an. Nach dem 3:1-Sieg gegen Köln am 33. Spieltag gelang ihnen eine bemerkenswerte Aufholjagd, die sie vor dem sicheren Abstieg bewahrte. Im Heimspiel gegen Mainz, mit dem Schwung im Rücken, sind sie gefährlich. Wolfsburg, seit dem Aufstieg 1997 ununterbrochen ungeschlagen, verlor letztes Wochenende gegen Bayern und kann sich nun allein auf die gute Tordifferenz verlassen.
St. Pauli empfängt Wolfsburg, was die Situation noch chaotischer macht – ein Sieg dort hilft ihnen zwar, könnte aber trotzdem nicht reichen, wenn Heidenheim einen hohen Sieg erringt.
Das Champions-League-Rennen
Bayern München, Dortmund und Leipzig sind bereits weiter. Der vierte Platz wird zwischen Stuttgart (4., 61 Punkte) und Hoffenheim (5., 61 Punkte) entschieden – beide haben die gleiche Punktzahl, Stuttgart hat jedoch dank des besseren Torverhältnisses (fünf Tore) die Nase vorn. Leverkusen liegt mit drei Punkten Rückstand auf Platz 6.
Stuttgart reist zu Eintracht Frankfurt, die im Mittelfeld der Tabelle um einen Conference-Platz kämpfen. Hoffenheim trifft auswärts auf Borussia Mönchengladbach und geht als klarer Favorit ins Rennen. Leverkusen empfängt den Hamburger SV und muss gewinnen, während Stuttgart und Hoffenheim verlieren. Damit sind sie zwar noch rechnerisch im Rennen, aber nur noch unwahrscheinlich. Die 1:3-Niederlage gegen Stuttgart am vergangenen Wochenende verdeutlicht den Abwärtstrend der Saison.
Ebenfalls sehenswert
Ein Sieg in Freiburg würde Leipzig auf 68 Punkte bringen, was ihre beste Bundesliga-Punktzahl aller Zeiten wäre und die 67 Punkte aus ihrer Debütsaison in der höchsten Spielklasse 2016/17 übertreffen würde.
Der Triumphzug der Bayern in der Allianz Arena wird die Feier sein, die diese Saison verdient: 86 Punkte, 16 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, und ein Titel, der eigentlich nie in Zweifel stand.
Der Hamburger SV, der nach Jahren Abwesenheit wieder in der höchsten Spielklasse antritt, möchte sich vor seiner zweiten vollen Bundesliga-Saison mit einem positiven Ergebnis in Leverkusen verabschieden.
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